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"Wir arbeiten weiter am Wachstum"

Erzeugerring Westfalen eG mit Geschäftsjahr 2007 zufrieden / Zahl der vermarkteten Mastschweine steigt auf 1,5 Millionen

Ascheberg. Qualität in der Beratung, praxisorientierte Lösungen und die intensive Zusammenarbeit mit Zuchtunternehmen und weiteren Partnerorganisationen – mit diesen Merkmalen hat die Erzeugerring Westfalen eG, Spezialgenossenschaft für Ferkelerzeuger und Mäster mit Sitz in Senden, auch in 2007 erfolgreich gepunktet. Trotz steigendem Wettbewerbsdruck aus den Nachbarländern Dänemark und den Niederlanden sowie der angespannten Preislage auf dem deutschen Schweinemarkt konnte das genossenschaftliche Unternehmen seine Marktposition ausbauen.

Über 1,5 Millionen Mastschweine wurden von den 1.072 angeschlossenen Mitgliedsbetrieben in 2007 vermarktet. Das ist eine Steigerung zum Vorjahr um mehr als 100.000 Tiere. Die Anzahl der Sauen lag fast unverändert bei rund 58.000 Tieren.

Das Foto zeigt von links Ulrich Meierfrankenfeld (Geschäftsführer ERW)%2C Gisbert Welling (Vorstandsvorsitzender)%2C Andreas Ihorst (Referent von der OLB) und Franz-Josef Hüppe (Aufsichtsratsvorsitzender ERW).

Von links: Ulrich Meierfrankenfeld (Geschäftsführer ERW), Gisbert Welling (Vorstandsvorsitzender), Andreas Ihorst (Referent von der OLB) und Franz-Josef Hüppe (Aufsichtsratsvorsitzender ERW). 

Diese positive Entwicklung schlägt sich auch in den Bilanzzahlen 2007 der Erzeugerring Westfalen eG nieder. "Wir haben erfolgreich gewirtschaftet", zog Aufsichtsratsvorsitzender Franz-Josef Hüppe am Montag (2. Juni) auf der Generalversammlung in Ascheberg-Davensberg zufrieden Resümee. "Wir arbeiten weiter am Wachstum des Erzeugerrings", ergänzte Geschäftsführer Ulrich Meierfrankenfeld. Ziel sei eine noch stärkere Marktdurchdringung.

Hierbei ist die seit über 40 Jahren bestehende Spezialgenossenschaft auf einem guten Weg. Der positive Mitgliedertrend hielt auch in 2007 und im ersten Halbjahr 2008 weiter an. 55 Betriebe traten dem Erzeugerring Westfalen in 2007 bei, bis zum 1. Juni 2008 waren es weitere 27. "Nicht vergessen darf man, dass die Schweinemäster ein schlechtes Jahr haben und die Sauenhalter eines der schlechtesten Jahre überhaupt bestreiten müssen", führte Meierfrankenfeld aus.

Höchste Priorität hat für den Erzeugerring die Beratung der Landwirte bei allen Fragen zur Betriebsführung. So sei der Beratungsumfang in 2007 um rund 800 Stunden ausgeweitet worden, berichtete der Geschäftsführer. Auch in 2008 wird mit einer neuerlichen Ausweitung ge-rechnet. Für den in den Ruhestand wechselnden Wilhelm Suntrup wurde Andreas Brinkmann als Berater eingestellt. Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern Reinhard Hinken und Josef Raming. Um die Beratungsqualität weiter zu steigern, werden die 20 vernetzten Berater jetzt mit mobilen Internetanbindungen ausgestattet.

Nach den Berichten über die Tätigkeit des Aufsichtsrates und über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung, stellte die Generalversammlung den Jahresabschluss fest und erteilte Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung. Ebenso einstimmig wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden Franz Grösbrink (Gescher) und Franz-Josef Hüppe (Hörstel).

Nach Abschluss der Regularien referierte Dipl. Ing. agr. Andreas
Ihorst, Firmenkundenberater der Oldenburgischen Landesbank, zum Thema "Landwirtschaftliche Finanzierungen aus Sicht der Bank".



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