
Erzeugerring Westfalen eG ist mit dem Geschäftsjahr 2006 zufrieden / Zahl der vermarkteten Mastschweine steigt auf 1,4 Millionen
Ascheberg. Der Stimmungsaufschwung in der Landwirtschaft ist bei den landwirtschaftlichen Betrieben im Erzeugerring Westfalen angekommen. Über 1,4 Millionen Mastschweine wurden von den 1.072 angeschlossenen Mitgliedsbetrieben in 2006 vermarktet. Das ist eine Steigerung zum Vorjahr um etwa 100.000 Tiere. Die Anzahl der Sauen lag fast unverändert bei rund 58.000 Tieren. Zwar mussten Schweinemäster und Ferkelerzeuger in NRW unter den Auswirkungen der Schweinepest im Frühjahr geschäftliche Einbußen hinnehmen. Insgesamt jedoch war 2006 für sie ein wirtschaftlich gutes Jahr. Neben der Ausweitung im Mengengeschäft profitierten die Landwirte vom gestiegenen Preisniveau.
Diese positive Entwicklung schlägt sich auch in den Bilanzzahlen 2006 der Erzeugerring Westfalen eG nieder. „Wir haben einen soliden Gewinn erwirtschaftet, den wir hier gerne zeigen“, zog Aufsichtsratsvorsitzender Franz-Josef Hüppe am Dienstag (11. Juni) auf der Generalversammlung in Ascheberg-Davensberg zufrieden Resümee. „Wir wollen weiter wachsen und eine noch stärkere Marktdurchdringung erreichen“, ergänzte Geschäftsführer Ulrich Meierfrankenfeld.
Hierbei ist die seit über 40 Jahren bestehende Spezialgenossenschaft für Sauenhalter und Ferkelerzeuger mit Sitz in Senden auf einem guten Weg. Der positive Mitgliedertrend hielt auch in 2006 weiter an. 41 Betriebe traten dem Erzeugerring Westfalen bei. Auch die Beratungsqualität bei allen Fragen zur Betriebsführung, Kernkompetenz des Erzeugerrings, konnte durch die Einstellung von drei neuen Beratern gesteigert werden. Um diesen geschäftlichen Erfolg auch in Zukunft zu gewährleisten, setzt der Erzeugerring auf den Ausbau seiner Beratungs- und Dienstleistungsangebote sowie auf eine effektive und intensive Zusammenarbeit mit Zuchtunternehmen und weiteren Partnerorganisationen.
Nach den Berichten über die Tätigkeit des Aufsichtsrates und über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung, stellte die Generalversammlung den Jahresabschluss fest und erteilte Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig Entlastung. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden Theo Dietz für den Kreis Soest und Stephan Hölker für den Kreis Borken.